Was wir Ihnen bieten:

  • Probeentnahme und Analytik durch ein für die entsprechenden Untersuchungen akkreditiertes und zugelassenes Labor

  • Untersuchung auf Blei, Kupfer, Nickel, Eisen

  • Mikrobiologische Untersuchung des Kaltwassers (E.Coli/Coliforme Keime, Pseudomonaden, Intestinale Enterokokken, Legionellen)

  • Untersuchung des Warmwassers auf Legionella spec.

Die Probenahme, Analyse und Auswertung erfolgen durch ein für die entsprechenden Untersuchungen akkreditiertes Untersuchungsinstitut.

Ablauf

  • 1. Analyse bestellen
  • 2. Termin vereinbaren
  • 3. Probeentnahme vor Ort
  • 4. Laboruntersuchung
  • 5. Darstellung und Bewertung der Ergebnisse

Allgemeine Informationen

Wann sollte man eine Wasseranalyse machen?
Für Trinkwasser gelten in Deutschland umfangreiche gesetzliche Anforderungen an die Wasserqualität und bestimmte Inhaltsstoffe.
Der Wasserversorger ist im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für die Qualität des von ihm bereitgestellten Trinkwassers verantwortlich. Innerhalb eines Gebäudes kann die Trinkwasserqualität jedoch durch die dortige Trinkwasserinstallation beeinflusst werden.
Auf dem Weg bis zur Entnahmestelle können beispielsweise die Beschaffenheit von Rohrleitungen und Armaturen oder der Zustand von Wasserfiltern eine Rolle spielen.
Um die Wasserqualität direkt an der Entnahmestelle beurteilen zu können, wird Ihr Trinkwasser direkt am Wasserhahn – beispielsweise in Küche oder Bad – beprobt.
Die Probenahme für die entsprechenden Untersuchungen erfolgt nach DIN EN ISO 19458. Die Analyse und Auswertung der vereinbarten Parameter erfolgen durch ein entsprechend akkreditiertes Untersuchungsinstitut.
Sie müssen sich um nichts weiter kümmern, als uns Zugang zur vorgesehenen Entnahmestelle zu ermöglichen.

Legionellen im Warmwasser
Legionellen sind Bakterien, die in natürlichen und künstlichen Wassersystemen vorkommen können. Trinkwasser muss nicht frei von allen Mikroorganismen sein. Für die Trinkwasserqualität gelten jedoch gesetzliche Anforderungen und mikrobiologische Grenzwerte.
Die Vermehrung von Legionellen kann insbesondere durch geeignete Temperaturen, Nährstoffangebot, Biofilme und bestimmte Bedingungen innerhalb von Trinkwasserinstallationen begünstigt werden.
Eine Infektion erfolgt vor allem durch das Einatmen von Aerosolen, die Legionellen enthalten können, beispielsweise beim Duschen. Das Trinken von Wasser gilt dagegen nicht als typischer Übertragungsweg.
Eine Infektion mit Legionellen kann eine Legionellose verursachen. Eine besonders schwere Verlaufsform ist die Legionärskrankheit, eine Form der Lungenentzündung.
Das Risiko einer Erkrankung und eines schweren Krankheitsverlaufs hängt unter anderem von der Exposition und der individuellen gesundheitlichen Situation ab. Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere für ältere Menschen sowie für Personen mit geschwächtem Immunsystem oder bestimmten Vorerkrankungen.

Was wird im Labor analysiert?
Ein für die entsprechenden Untersuchungen zugelassenes und akkreditiertes Institut untersucht die Probe mikrobiologisch auf Escherichia coli (E. coli), coliforme Bakterien, intestinale Enterokokken und Pseudomonas aeruginosa. Ebenso werden die Schwermetalle Eisen, Kupfer, Nickel und Blei ausgewiesen.
Meldepflichtige Befunde werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

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