Niedrigenergiehaus: Energiebedarf gezielt reduzieren

Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, deren Energiebedarf für Heizung und Warmwasser bestimmte, je nach Standard oder regionaler Definition unterschiedliche Anforderungen erfüllt.

Für ein Niedrigenergiegebäude müssen nicht zwangsläufig besondere Bauteile eingesetzt werden. Entscheidend ist vielmehr das abgestimmte Zusammenspiel verschiedener baulicher und technischer Maßnahmen wie

Durch die Kombination dieser Maßnahmen kann der Energiebedarf eines Gebäudes reduziert werden. Wie hoch die tatsächliche Energie- bzw. Heizkostenersparnis ausfällt, hängt unter anderem vom Ausgangszustand des Gebäudes, der konkreten Ausführung, der Anlagentechnik, dem Nutzerverhalten und den jeweiligen Energiepreisen ab.

Einige Bewertungsgrundlagen für Niedrigenergiehäuser:

  • Die Lage und Form des Hauses angepasst an das örtliche Klima
  • Ausrichtung und Größe der Fensterflächen

  • Vermeidung von Wärmebrücken
  • Wärmedämmung von Außenwänden, Dach, Kellerdecke und Geschossdecken

  • Einsatz von kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft
  • Fenster mit Zwei- oder Dreischeiben Wärmeschutzverglasung
  • Hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle
  • geeignete Heizungs- und Wärmeerzeugungstechnik, beispielsweise Wärmepumpe, Brennwertkessel oder Holzheizung, gegebenenfalls ergänzt durch eine Solarthermieanlage

Niedrigenergiegebäude und Passivhäuser verfolgen beide das Ziel, den Energiebedarf eines Gebäudes durch eine Kombination baulicher und technischer Maßnahmen deutlich zu reduzieren. Für Passivhäuser gelten dabei eigene, definierte Anforderungen.

Wichtig zu wissen:
Der Niedrigenergiehaus-Standard lässt sich nicht nur bei Neubauten sondern auch bei der Modernisierung von Bestandsbauten umsetzen! Schauen Sie in unsere Referenz Einfamilienhaus Bj. 1928.

Was wir für Sie tun können:

  • Analyse der individuellen Gebäude- und Verbrauchssituation

  • Bewertung geeigneter baulicher und technischer Maßnahmen

  • Abschätzen des voraussichtlichen finanziellen und zeitlichen Aufwands

  • Beratung zu möglichen Fördermitteln

  • Anfrage bei Fachpartnern für die Koordination und Abstimmung von Installateuren und anderen Handwerkern